Schulprogramm

 Schulhaus1 

 

Schulprogramm

 

Grundschule „Kinder von Golzow“

 

 

Kleine Schule- Große Familie

 

 

 

Grundschule „Kinder von Golzow“

Karl-Marx-Straße 02

15328 Golzow

Tel: 033472 406

Mail: 

Homepage: www.schule.golzow.de

 

 

Inhaltliche Gliederung

 

1. Wer sind wir? 

      1.1.            Das steckt in uns von A bis Z

2. Wo lernen wir?  

2.1.            Allgemeine Informationen

2.2.            Daten

2.2.1.         Schülerinnen und Schüler

2.2.2.         Lehrkräfte, pädagogisches und sonstiges Personal

2.2.3.         Räume und Ausstattung

3. Was wollen wir?

4. Was tun wir?

4.1.            Pädagogische Grundsätze 

4.2.            Bildungspolitische Schwerpunkte und Schulentwicklungsziele

4.3.            Der Unterricht

4.3.1.         SchiC und Leistungsbewertung

4.3.2.         Schwerpunktbildung

4.3.3.         Individuelle Förderung und gemeinsamer Unterricht

4.3.4.         Demokratiebildung

4.3.5.         Zum Umgang mit Hausaufgaben

4.3.6.         Zum Umgang mit Vertretungsunterricht

4.3.7.         Zum Umgang mit Schulschließungen 

5. Wer unterstützt uns?

5.1.            Kooperation mit Eltern

5.2.            Kooperation mit Kitas

5.3.            Kooperation mit den Horten

5.4.            Kooperation mit Vereinen und ortsansässigen Firmen

5.5.            Kooperation mit Grundschulen des Netzwerkes

5.6.            Kooperation mit weiterführenden Schulen

6. Wie bilden wir uns fort?

7. Was evaluieren wir?

7.1.            Evaluationskalender

 

 

 

Anlage 1: Lesekonzept

Anlage 2: Vertretungskonzept

Anlage 3: Konzept Schuleingangsphase

Anlage 4: Fortbildungskonzept

Anlage 5: Leistungsbewertungskonzept

Anlage 6: Hausaufgabenkonzept

Anlage 7: Förderkonzept

Anlage 8: Schulfahrtenkonzept

Anlage 9: Medienkonzept

Anlage 10: Kinderschutzkonzept

 

Link:

Konzepte

 

 

1. Wer sind wir? 

 

1.1.Das steckt in uns von A bis Z:

 

A nders sein wird akzeptiert! 

 

B innendifferenzierung ist der Schlüssel, über den wir im Unterricht jeden Schüler 

   entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen fordern und fördern. 

 

C omputer und andere Medien sind Bestandteil der Arbeit in allen Unterrichtsfächern.

 

D iagnostik in Form verschiedener Formen von Lernstandserhebungen begleiten den 

    Lernprozess, um damit Schüler:innen bei der Entwicklung der Kompetenzen der jeweiligen 

    Niveaustufen des Rahmenlehrplans 1-10 individuell zu unterstützen.

 

E nglisch als Begegnungssprache wird ab Klasse1 unterrichtet.

 

F örderverein: Er ermöglicht uns viele schöne Erlebnisse und sponsert Spiele, 

   Musikinstrumente, Theateraufführungen u.s.w. Der Vorstand freut sich jederzeit über neue 

   Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro.

 

G emeinsamen Unterricht: Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten Förderbedarf 

   in den Bereichen Lernen, emotional- soziale Entwicklung und Sehen lernen im gemeinsamen  

   Unterricht und erhalten individuelle Unterstützung durch die Lehrkräfte, Sonderpädagogin und  

   Einzelfallhelfer:innen.

 

H orte im Rahmen der Ganztägigen Bildung und Betreuung sind der Kidsclub (Träger: Kinderring 

    Neuhardenberg), der Hort der Integrationskita „Schwalbennest“ in Golzow (Träger: Lebenshilfe  

    Strausberg e.V.) und der Kita „Zwergenland“ in Genschmar (Träger: Gemeinde Bleyen- 

    Genschmar)

 

I ndividuelle Lern- und Förderplanung erfolgt im Rahmen von Klassenkonferenzen und 

  Elterngesprächen für jede Schülerin und jeden Schüler.

 

J unge- Winfried und Barbara sind die Schöpfer der Filme über die „Kinder von Golzow“, 

  deren Namen unsere Schule seit 2008 trägt. Wir halten Kontakt zu Familie Junge und freuen 

  uns über ihre Besuche.

 

K lasse-Musik für Brandenburg“- so heißt das landesweite Projekt zur Förderung 

  musikalischer Talente, an dem wir seit 2009 teilnehmen. Die Jahrgangsstufen 1-3 

  werden im Bereich der Elementaren Musikpraxis (EMP) durch die Kooperation mit der 

  Musikschule MOL gefördert. Die Jahrgangsstufen 4 bis 6 sind Gitarrenklassen.

 

L eitbild: „Jedes Kind ist Mittelpunkt unserer Schule.“

 

L esen hat Priorität, und das nicht nur im Deutschunterricht. Die Förderung der 

   Lesemotivation und der Lesekompetenz sind im schulinternen Lesekonzept 

   festgeschrieben. Jede Klasse hat eine verlässliche Lesezeit in der Woche, die in direkter 

   Kooperation mit der Gemeindebibliothek durchgeführt wird. Sechstklässler gehen als 

   Lesekumpel in die benachbarte Integrationskita und die Tagespflege. Lesepaten sind uns immer    

   willkommen.

 

M itwirkung wird gelebt. Allen an Schule beteiligten Personen werden dabei viele 

     Möglichkeiten eröffnet, ihre eigene Perspektive einzubringen und somit unsere Schule 

     gemeinsam zu gestalten und zu verbessern.

 

N eigungen und Interessen können die Kinder in außerschulischen Angeboten erproben. 

 

O rientierungsarbeiten werden in den Klassenstufen 2 und 4 geschrieben und ersetzen eine 

    schriftliche Arbeit der Jahrgangsstufe. 

 

P ortfolios dokumentieren die Lernentwicklung jedes Kindes von der 1. bis zur 6. Klasse.

 

Q ualität verschiedener Bereiche unserer Arbeit prüfen wir durch regelmäßige Evaluation.

 

R ituale und Regeln prägen unseren Schulalltag und geben Kindern Sicherheit.c

 

S chulfahrten, ein- und mehrtägig, dienen der Stärkung der Klassengemeinschaft und dem 

   Kennenlernen unserer Region. Durch Zuschüsse vom Förderverein und Förderung im 

   Rahmen von BUT können alle Schüler:innen teilnehmen.

 

T raditionen pflegen wir. Dazu gehören Projekttage wie der Herbstlauf, Kreativtag, Fit ins 

    Frühjahr, Natur und Umwelt, Tag des Lesens, der Schulsicherheitstag ebenso wie 

    Schulfeste.

 

T eilungsunterricht gibt es für alle Klassen im Rahmen der verlässlichen Lernzeit 

   Rechtschreibung und für die 5. Klasse im Rahmen des WAT- Unterrichtes.

 

U nterricht in guter Qualität ist unser wichtigstes Arbeitsfeld. Er beginnt um 8.00 Uhr. 

 

V ertretungskonzept: Es regelt den „Ernstfall“, damit bei Krankheit von Lehrkräften 

    Unterrichtsausfall weitgehend verhindert wird.

 

W ettbewerbe bieten Schüler:innen die Chance, sich ihren Neigungen und Begabungen 

     entsprechend verstärkt zu engagieren und ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern.

     (Känguru-Olympiade, Herbstlauf, das Sportfest, Mathematikolympiade, 

     Vorlesewettbewerb mit Netzwerkschulen) 

 

Z usammenarbeit von Kitas und Schule erfolgt wöchentlich im Rahmen der Vorschule. 

     

2. Wo lernen wir ?

 

2.1. Allgemeine Informationen

 

Unsere Grundschule befindet sich in Golzow, im Oderbruch, 10 km östlich von Seelow, der Kreisstadt Märkisch-Oderlands. Wer uns besuchen möchte, erreicht uns über die Bundesstraße B1 oder die Bahnverbindung Berlin Lichtenberg - Kostryn. Unsere Schule wurde zum Schuljahr 1960/61 erbaut und bekannt durch die Langzeit-Filmdokumentation „Die Kinder von Golzow“ von Winfried und Barbara Junge. Seit 2008 trägt unsere Schule den Namen Grundschule „Kinder von Golzow“.

Kinder aus den umliegenden Gemeinden Zechin mit den Ortsteilen Buschdorf und Friedrichsaue, Alt Tucheband mit dem Ortsteil Rathstock, der Gemeinde Bleyen- Genschmar und natürlich aus Golzow besuchen unsere Schule, die in Trägerschaft der Gemeinde Golzow ist. Die Schülerbeförderung erfolgt über Mobus als regionalen Dienstleister für den Nahverkehr im Landkreis und Schülerspezialtransport.  Die Bushaltestelle grenzt an den Schulcampus.

An unserer Schule lernen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6.  Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen, emotional-soziale Entwicklung, Sprache und Sehen lernen mit ihren gleichaltrigen Mitschülern im gemeinsamen Unterricht. Die Klassenfrequenzen bieten gute Voraussetzungen, Hand in Hand zu arbeiten und dem Anspruch hoher individueller Zuwendung und damit unserer Leitidee „Jedes Kind ist Mittelpunkt unserer Schule“ gerecht werden zu können:

An unserer Schule arbeiten ausgebildete Lehrkräfte, seiteneinsteigende Lehrkräfte, Vertretungslehrkräfte und eine FSJlerin. Zwei Lehrkräfte der kooperierenden Musikschule (EMP-Lehrkraft und Lehrkraft für Gitarre von der Musikschule MOL) arbeiten im Tandem mit unserer Fachlehrkraft für Musik. Eine pädagogische Fachkraft steht den Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedarfen unterstützend zur Seite. Zum sonstigen Schulpersonal gehört ein Schulsozialarbeiter (CVjM), eine Schulsachbearbeiterin, ein Hausmeister und eine Reinigungskraft. Vier Schülerinnen und Schüler erhalten Unterstützung durch eine Einzelfallhilfe. 

Die Unterrichts- und Fachräume sind auf 2 Etagen verteilt, alle hell und in freundlichen Farben renoviert. Sie sind zweckentsprechend eingerichtet und mit Medien ausgestattet. In unserer Schulaula feiern wir Schulfeste und führen Schülerversammlungen durch. Sie ist auch der Versammlungsraum der schulischen Gremien. In der oberen Etage stellen wir regelmäßig Arbeiten und Zeichnungen der Schülerinnen und Schüler aus. Im unteren Flur führen wir seit dem Jahr 2008 unsere visuelle Schulchronik. Hier können sich Besucher unseres Hauses vor Ort informieren. Schülerinnen und Schüler erwarten immer mit Spannung die Aktualisierungen der Fotos unseres Schullebens. 

Der Sportunterricht findet für alle Klassen in der direkt hinter der Schule befindlichen Oderbruchhalle statt, einer großen und optimal ausgestatteten Turn- und Mehrzweckhalle. 

Die beiden großen Pausen sind bewegte Pausen und unsere Schülerinnen und Schüler verbringen diese unter Aufsicht auf dem Schulhof.  Der Schulhof ist ein abgegrenztes Terrain und liegt direkt am Schulgebäude. Er dient unseren Schülern und Schülerinnen als Durchgangs-, Bewegungs-, Aufenthalts- und Erholungsraum.

Die Begrünung der Fassade des angrenzenden Schulgebäudes und die Schulhofbepflanzung durch Bäume und grüne Inseln zeigen nicht nur unsere Einbindung in die Natur, sondern bieten vor allem in der wärmeren Jahreszeit einen angenehmen und geschützten Aufenthalt im Freien.

Die „bewegte Pause“ sehen wir als Maßnahme zur Gesundheitsförderung unserer Schülerinnen und Schüler. In den großen Pausen stehen ihnen Soft-Bälle, Seile, Stelzen, Reifen und andere sportliche Spielgeräte zur Verfügung, die der Förderverein unserer Schule bereitstellt. Seit 2014 gibt es auf dem Schulhof zwei fest installierte Tischtennisplatten, die durch den Erlös von Sponsorenläufen angeschafft werden konnten. Ein Platz-Schachspiel und 2 Fußballtore bereichern die Angebote für die Schülerinnen und Schüler seit 2023.

Die Auszeichnung unserer Schule mit dem Schulentwicklungspreis „Aktiv und sicher“ der Unfallkasse Brandenburgs bestätigen unseren Einsatz für eine gute und gesunde Schule. Dem Schulcampus sind neben dem Schulgebäude, das Nebengebäude mit Mensa, Bibliothek und Hort und die Sport-und Mehrzweckhalle (Oderbruchhalle) angegliedert.

 

 

2.2. Daten 

 

2.2.1. Schülerinnen und Schüler 2026/27

 

Klassen

SuS

gesamt

davon

Mädchen

 

Jungen

mit sonderpädagogischem 

Förderschwerpunkt

1

17 

7

10

 

2

16

 

511 
3a

14

 

1041x Lernen
3b

14

 

861xSehen
4251312

1x Lernen

2x Autismus

 

520614

1x Lernen

 

6251510

1x Lernen

 

gesamt131   

 

 

2.2.2. Lehrkräfte und pädagogisches sowie sonstiges Personal 2026/27

 

Schulleiterin:                                                                          Annette Pich

Lehrkräfte:                                                                             11

darunter Sonderpädagogin:                                        1

 

Pädagogische Fachkraft:                                                        1

 

Tandemlehrer der Musikschule MOL für EMP:                   1

Tandemlehrer der Musikschule MOL für Gitarrenklassen:   1

 

Lehrkraft Religionsunterricht:                                               1

 

Sozialarbeit an Schule (CVJM):                                            1

 

EinzelfallhelferInnen:                                                             5

 

Schulsachbearbeiterin:                                                           1

Hausmeister:                                                                          1

Reinigungskraft Firma Dreger:                                             1

 

 

2.2.3. Räume und Ausstattung

 

Hauptgebäude

 

Erdgeschoss: 

 

Art der NutzungAnzahlbesondere Ausstattung
Klassenräume6interaktive Tafel
Klassenräume1 
Fachraum Musik1mit interaktiver Tafel
Snoozle Raum1 
Sekretariat1 
Beratungsraum1 
Büro Schulleiterin1 
Sanitärräume2 

 

obere Etage:

 

Art der NutzungAnzahlbesondere Ausstattung
Lehrerzimmer1 
Gitarrenraum1 
Vorschul- und Differenzierungsraum1 
Förderraum der Sonderpädagogischen Lehrkraft1 
Raum Schulsozialarbeit1 
Computerraum122 Computerarbeitsplätze
Fachraum WAT1 
Fachraum Kunst1 
Vorbereitungs- und Materialraum Kunst1 
Fachraum Naturwissenschaften1mit interaktiver Tafel, Dokumentenkamera
Sanitärräume2 

 

 

 

Das gesamte Gebäude verfügt über WLAN. Außerhalb des Computerraums kann ein mobiler Satz Laptops genutzt werden.

Alle Lehrkräfte unserer Schule haben seit 2023 einen Dienst-Laptop.

 

Nebengebäude:

 

Art der NutzungAnzahlbesondere Ausstattung
Mensa1 
Hort1 
Jugendclub1 
Gemeindezentrum 1 
Bibliothek1 

Filmmuseum 

„Kinder von Golzow“

1 

 

3. Was wollen wir?

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder zu kompetenten und lebensfrohen jungen Menschen heranwachsen.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der alle Kinder gerecht behandelt werden, ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und ihrer körperlichen und geistigen Voraussetzungen.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der sich Kinder und alle an Schule Beteiligte sicher und wohl fühlen.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Regeln beachtet werden.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der demokratische Grundsätze gelebt werden.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder gefördert werden.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder wichtige Bildungserfahrungen machen, ihre Fähigkeiten und Begabungen entwickeln können.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder erfahren, dass ihr Lernen hilfreich begleitet, ihre Leistungen gerecht eingeschätzt und gewürdigt werden. 

  • Wir wollen eine Schule sein, die ihre Maßstäbe ständig und selbstkritisch prüft.

  • Wir wollen eine Schule sein, die offen ist für neue Ideen, Kommunikation und Kooperation mit anderen.

  • Wir wollen eine Schule sein, die Perspektiven entwickelt.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der eine Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitarbeitern gelebt wird.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der die Aufgaben innerhalb des Kollegiums gerecht verteilt und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. 

  • Wir wollen eine Schule sein, in der eine gute Kommunikationskultur nach innen und außen herrscht.

  • Wir wollen eine Schule sein, in der Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen erwerben, die ihnen ein lebenslanges Weiterlernen ermöglichen. 

 

 

 

4. Was tun wir?

 

4.1. Pädagogische Grundsätze und Ziele

 

Wir leben an unserer Schule gegenseitige Akzeptanz, haben ein Arbeitsklima der Offenheit und des guten Zusammenwirkens zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitung, dem pädagogischen und sonstigen Schulpersonal, Eltern und Kooperationspartnern. Alle Beteiligten übernehmen Verantwortung für die Gestaltung der Schule als Lebens- und Lernort. 

 

Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Begabungen, Interessen und Erwartungen und aus unterschiedlichen Kulturen in unsere Schule.

 

Unserer Leitidee „Jedes Kind ist Mittelpunkt unserer Schule“ entsprechend, ist es Anliegen unserer Arbeit, die Kinder in einer positiven Schulatmosphäre heranwachsen zu lassen, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird.

Voraussetzung für eine positive Lernatmosphäre sind soziale Kompetenzen, wie etwa Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit und das Einhalten von Abmachungen und Regeln. Wir pflegen einen freundlichen Umgangston miteinander und schätzen uns gegenseitig. Dieser respektvolle und vertrauensvolle Umgang miteinander ist uns wichtig. Dies erfordert Toleranz und Bereitschaft zum offenen Gespräch. Über Erziehungsziele tauschen wir uns mit den Eltern aus und nehmen ihre Sorgen und Nöte ernst. Das Training der sozialen Kompetenzen erfolgt in der täglichen Unterrichtsarbeit und in der Methodenwoche am Schuljahresbeginn. Jede Klasse vereinbart Klassenregeln. Die Schülersprecher besprechen am Schuljahresbeginn in den Klassen die Schulhausregeln.

Bei einem wachsenden Anteil von fremdsprachigen und zuziehenden Schülerinnen und Schülern wollen wir           

                     „Gemeinsam Klasse“ und Schule ohne Gewalt“ sein. 

In Zusammenarbeit mit 

  • der Migrationsbeauftragten des Landkreises, 

  • dem Träger der Jugendfreizeitbetreuung (CVjM), 

  • den Beauftragten des ASB, der die Geflüchteten und Asylsuchenden betreut und 

  • dem Schulträger

leben wir ein friedliches und tolerantes Miteinander, das in den verschiedenen Gremien regelmäßig thematisiert wird. 

Alle Schüler, Eltern und Lehrer haben Rechte und Pflichten.

Jeder hat die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Unterstützt werden wir von unserem Schulträger, der Gemeinde Golzow, dem Förderverein der Schule, ortsansässigen Firmen, dem Verein „Golzower für Golzow“ e.V., dem Seniorenverein, der Arbeitsinitiative Letschin, dem Kinderring Neuhardenberg als Träger der Freizeitbetreuung, der Polizeiprävention Strausberg und engagierten Eltern und Bürgern.

Schwerpunkt und unsere Stärken sehen wir in der musisch- ästhetischen Erziehung.

 

Musizieren ist der „Königsweg“ einer Erziehung, die fröhliche, gebildete und tätige Menschen auf den Weg bringen will. Musizieren gibt Kindern in erster Linie die Chance, Musik mit allen Sinnen und mit Freude lustvoll zu erleben. „Klasse- Musik für Brandenburg“ ist ein musikdidaktisches Projekt, in das alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule eingebunden sind.  Das ermöglicht uns, in enger Kooperation mit der Musikschule MOL, im Musikunterricht nicht nur Musik zu hören oder über Musik zu sprechen, sondern mit allen Kindern einer Klasse Musik zu machen. 

Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern die Nähe zur Natur und eine gesunde Lebensweise. 

Leseförderung hat Priorität und das nicht nur im Deutschunterricht. Die Förderung der Lesemotivation und der Lesekompetenz sind im schulinternen Lesecurriculum 

Binnendifferenzierung ist durchgängiges Unterrichtsprinzip.

Die Vorbereitung der Lernanfänger auf die Schulzeit erfolgt in Zusammenarbeit unserer Schule mit der Integrationskita „Schwalbennest“ Golzow und der Kita „Zwergenland“ Genschmar. Seit 2005 bereiten wir gemeinsam die Kinder auf die neue Umgebung und das Lernen in der Schule vor. Wir haben unsere Ziele in unserem Kooperationsvertrag formuliert und arbeiten nach einem gemeinsamen Orientierungsrahmen. Ein Kooperationskalender enthält unsere Aktivitäten. Die künftigen Lernanfänger kommen dafür einmal wöchentlich in unsere Schule. Der Förderverein unterstützt die Vorschule finanziell.

Jede Klasse wird von einem Team von zwei Lehrkräften betreut, darunter dem Klassenleiter und dem stellvertretenden Klassenleiter. Das hat den Vorteil, dass auch im Krankheitsfall die Kinder immer eine vertraute Kontaktperson haben. Einmal im Verlauf der Grundschulzeit gibt es einen Klassenleiterwechsel.

Alle Menschen lernen unterschiedlich. Wir respektieren die verschiedenen Lerntypen und unterrichten den Lernstoff auf vielerlei Weise und zwar möglichst ganzheitlich, mit Herz, Kopf und Hand.

Ebenso lernen wir Lehrkräfte voneinander und nutzen gegenseitige Hospitationen. Der kollegiale Austausch erfolgt unter anderem in regelmäßig stattfindenden Dienstberatungen und Fachkonferenzen. Alle Lehrkräfte bilden sich ständig weiter. Für die schulinterne Fortbildung wählen wir Themen, die unseren Entwicklungsvorhaben und Schwerpunkten entsprechen, z.B. Methodenvielfalt im Unterricht, Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und Autismus bei Kindern. 

 

 

4.2. Bildungspolitische Schwerpunkte und Schulentwicklungsziele

 

Ausgehend von den Vorgaben des MBJS werden folgende Entwicklungsziele umgesetzt:

Unsere Schule setzt das schulinterne Curriculum um.

Jede Lehrkraft fördert die Entwicklung der Rechtschreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler in seinem Fach durch die Anwendung gezielter Methoden.

Jg.stufen 1 und 2 haben eine Schwerpunktstunde Deutsch pro Woche

Jg.stufen 3-6 haben eine Stunde wöchentlich verlässliche Lernzeit Rechtschreibung als Teilungsstunde

Fehler in der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung werden in allen schriftlichen Lernerfolgskontrollen und Klassenarbeiten in allen Fächern kenntlich gemacht.

In Jg-stufe 3 gibt es eine Klassenarbeit, in Jg.stufe 4 zwei Klassenarbeiten mit Schwerpunkt auf Bewertung der Rechtschreibleistung.

Die Förderung der Rechtschreibkompetenz ist Inhalt der schulinternen Lehrkräftefortbildung. 

   

Die Unterrichtsqualität wird fortwährend überprüft und verbessert.

Lehrkräfte führen kollegiale Unterrichtshospitationen nach vereinbarten Parametern durch.

Seiteneinsteigende Lehrkräfte und Lehramtskandidaten werden regelmäßig hospitiert und erhalten Unterstützung durch schulisches Mentoring.

Die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Lesen werden durch gezielte Maßnahmen gefördert. 

Freie Lesezeit für Jg.stufen 2-6 in Kooperation mit der Bibliothek und Lesepaten 1 Wochenstunde

Wöchentlich Training der Lesekompetenz (siehe Lesecurriculum)

Der bildungspolitische Schwerpunkt "Verständnisorientierter Mathematikunterricht" wird durch folgende Maßnahmen umgesetzt:

Fachkonferenzleitung Mathematik arbeitet im Netzwerkgremium.

Alle Mathematiklehrer der Schule erhalten regelmäßige Fortbildungen zu dem bildungspolitischen Schwerpunkt. Alltagsmathematische Themen werden verstärkt vermittelt. 

Ab der Jg.stufe 3 eine Schwerpunktstunde Mathematik (Bereich Raum und Form), die vorzugsweise durch eine andere Lehrkraft unterrichtet wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

4.3. Unterricht

 

4.3.1. SchiC und Leistungsbewertung

 

Unser schulinternes Curriculum (SchiC) wurde mit der Einführung des neuen Rahmenlehrplans komplett überarbeitet, es wird regelmäßig angepasst. (siehe SchiC)

Im Konzept Leistungsbewertung gibt es verbindliche Verabredungen zu Grundsätzen, zu Bewertungsformen und Bewertungsschlüssel, Lernerfolgskontrollen, fächerübergreifende Festlegungen, Festlegungen einzelner Fächer, Festlegungen der Fachkonferenzen zu schriftlichen Arbeiten und Festlegungen für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen.

 

 

4.3.2. Schwerpunktbildung

 

Jahrgangs-

stufe

AnzahlBereichBegründung
11DeuVerbesserung der Kompetenzen der SuS im Lesen und Schreiben (Bildungspolitischer Schwerpunkt) 
21DeuVerbesserung der Kompetenzen der SuS im Lesen und Schreiben (Bildungspolitischer Schwerpunkt
31Ma

Vorb. Vera 3; verständnisorientierter Mathematikunterricht (BSP)

1 Stunde im Bereich Raum und Form (Geometrie)

41Ma

Auswertung Vera 3; verständnisorientierter Mathematikunterricht (BSP) 

1 Stunde im Bereich Raum und Form (Geometrie)

5 3

je D/

Ma/En

Verb. der Kompetenzen der SuS im Lesen und Schreiben (Bildungspolitischer Schwerpunkt) und Vorbereitung auf Sek 1

verlässliche Lernzeit Rechtschreibung + verlässliche Lesezeit

1/5 Stunden Mathematik = Geometrie 

63

je D/

Ma/En

siehe Jahrgangsstufe 5

 

Die Schwerpunktstunden werden durch die Konferenz der Lehrkräfte und die Schulkonferenz beschlossen.

 

 

 

4.3.3. individuelle Förderung und gemeinsamer Unterricht

 

Veränderte wirtschaftliche und soziale Bedingungen in den Familien, kulturelle und zunehmend religiöse Vielfalt prägen zunehmend das Bild ländlicher Regionen und damit auch solch kleiner Schulen wie unserer. Wir stellen in unseren Lerngruppen verstärkt Unterschiede in Leistung, Motivation, Interesse oder soziokultureller Herkunft fest. In den letzten Jahren erhöhte sich auch die Anzahl dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigter Schülerinnen und Schüler. Diese Gegebenheiten und auch die enge Kooperation mit unserer Integrationskita seit 2005 waren für uns Anlass, unseren Umgang mit Heterogenität zu reflektieren und Schule im wohnortnahen Bereich den veränderten Bedingungen anzupassen, so dass eine Schule für alle möglich wird. Unsere Schule ist barrierefrei. Auch daraus erwuchs unsere Leitidee: „Jedes Kind ist Mittelpunkt unserer Schule“. Eine sonderpädagogische Förderung erweitert die allgemeine Förderung und verwirklicht das Recht von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf schulische Bildung unter Berücksichtigung ihrer individuellen Leistungsmöglichkeiten und Bedürfnisse. Die Sonderpädagogische Förderung erfolgt an unserer Schule im gemeinsamen Unterricht (gU).

 

Als Grundvoraussetzungen

  • schaffen wir die notwendigen Rahmenbedingungen (Barrierefreiheit, Förderräume, Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und Sozialamt), ggf.Absprachen mit Therapeuten.

  • unterstützt die sonderpädagogische Lehrkraft beim Feststellungsverfahren sonderpädagogischen Förderbedarfs. 

  • ist der gU den Stundenplan (in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch) integriert

  • ist der gU in der Unterrichtsplanung berücksichtigt.

  • erfolgt eine enge Kooperation und Kommunikation zwischen Lehrkräften, pädagogischen Unterrichtshilfen, Einzelfallhilfen und Sonderpädagogen und Eltern.

  • gibt es eine regelmäßige Reflexion und eine individuelle Förderplanung im Team.

  • werden Nachteilsausgleiche und ggf. Abweichungen von den allgemeinen Bewertungsmaßstäben vereinbart.

 

 

4.3.4. Demokratiebildung

Wir leben Demokratie in unserer Schule auf vielfältige Weise. Am besten gelingt die Vermittlung demokratischer Werte, wenn die Schülerinnen und Schüler bei allen Belangen, die sie betreffen, einbezogen werden.

Grundlagen eines demokratischen Schullebens sind für uns: 

  • Mitbestimmung

  • Recht auf Kritik

  • Erarbeiten von Lösungsstrategien

  • Mitgestaltung 

  • Anwendung des Mehrheitsprinzips

  • soziale Gerechtigkeit

  • Selbstbestimmung

  • Toleranz

  • Integration

 

Das tun wir dafür:

  • alle Möglichkeiten des Unterrichts nutzen (Rahmenplan)

  • Methodentraining und Training zur Sozialkompetenz durchgängig und immer in der 1. Schulwoche eines neuen Schuljahres

  • Wahlen (Klassensprecher ab Klasse 3, Konferenz der Schülerinnen und Schüler)

  • Vereinbarung von Klassenregeln (jede Klasse) und Schulhausregeln (Konferenz der Schülerinnen und Schüler)

  • Schülerdienste ab Jahrgangsstufe 1

  • Klassenleiterstunden und Morgenkreis am Montag, in der 1. Stunde

  • Gewaltprävention und Streitschlichtung im Rahmen des Unterrichts (Sachunterricht, Gewi, LER, Unterstützung durch Revierpolizistin und Polizeiprävention Strausberg und in der Konferenz der Schülerinnen und Schüler)

  • Konfliktbewältigung trainieren (unter Einbeziehung von Schulsozialarbeit)

  • Streitschlichtungen erproben

  • Thematisierung von Mobbing

  • Lösungsstrategien erarbeiten (Sachunterricht, LER)

 

 

4.3.5. Zum Umgang mit Hausaufgaben

 

Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler. Die Hausaufgaben dienen

  1. der Übung, Anwendung und Sicherung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifischer Techniken,

  2. der Vorbereitung bestimmter Unterrichtsschritte

  3. der Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit Unterrichtsgegenständen und frei gewählten Themen.

 

Detaillierte Festlegungen zum Umfang von Hausaufgaben und zu den Aufgaben der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Horte sind können unserem Hausaufgabenkonzept entnommen werden.

 

 

4.3.6. Zum Umgang mit Vertretungsunterricht

 

Verschiedene Gründe können zur Abwesenheit von Lehrkräften und damit zu Vertretungsunterricht führen. Die Regularien sind in unserem Vertretungskonzept verankert.

 

 

4.3.7. Zum Umgang mit Schulschließungen 

Gemäß §22 der Verordnung zur Umsetzung des Distanzunterrichts sowie anderer Unterrichtsformen an Schulen im Land Brandenburg (Distanzunterrichtsverordnung - DisUV)
vom 29. Juli 2024 findet der Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 findet als Präsenzunterricht statt. 

Gründe für eine amtliche Schulschließung können sein:

  • die Infektionslage

  • andere schwerwiegende Gründe

In den genannten Fällen findet ergänzender Distanzunterricht in der Schule und unter schulischer Aufsicht statt (§22 DisUV).

  • In den Jahrgangsstufen 1 bis 3 kann die Heranführung an Formen des ergänzenden Distanzunterrichts unter den vorstehend genannten Bedingungen im Rahmen von zeitlich befristeten Projekten erfolgen.

  • In den Jahrgangsstufen 4 bis 6 kann ergänzender Distanzunterricht in der Regel in einem Umfang von bis zu zwei Unterrichtsfächern mit bis zu sechs Unterrichtsstunden wöchentlich durchgeführt werden.

  • Ergänzender Distanzunterricht kann nicht im Sportunterricht oder Sportförderunterricht durchgeführt werden.

In jedem Fall verfügt unsere Schule über ein verlässliches Kommunikationssystem, in das Schulleitung, Lehrkräfte und Eltern eingebunden sind.

 

5. Wer unterstützt uns?

5.1. Kooperation mit Eltern

 

Schule und Elternhaus haben einen gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Damit

dieser zum Wohl der Schülerinnen und Schüler verwirklicht werden kann, arbeiten wir zusammen. Dabei lassen wir uns von folgenden Grundsätzen leiten:

  • Wir pflegen einen ehrlichen und offenen Umgang miteinander und begegnen uns mit Respekt und Vertrauen, auch bei Konflikten.

  • Alle übernehmen Verantwortung und helfen einander.

  • Gemeinsame Aktivitäten wie Elternabende, Elternsprechtage, Klassenfeste, Schulfahrten. Schulveranstaltungen, Projekte und Elterninitiativen unterstützen die direkte Kommunikation und fördern das Wir - Gefühl.

  • Die Klassenlehrkräfte laden 3x jährlich zu Elternversammlungen, 2x jährlich zu Elterngesprächen ein.

  • Schulleitung und Klassenlehrkräfte informieren die Eltern regelmäßig über Inhalte des Schullebens, die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler (Notenübersichten 4x im Schuljahr und über das Arbeits- und Sozialverhalten (2x im Schuljahr). 

  • Durch die Mitarbeit in den Mitwirkungsgremien können Eltern Einfluss auf den

      Lern- und Erziehungserfolg ihrer Kinder und die Qualität von Schule nehmen

  • Die Elternsprecher sind Vermittler zwischen Schule und Eltern. Sie informieren die Eltern der Klasse über die Arbeit in der Elternkonferenz und unterstützen die Lehrkräfte.

  • Aus der Konferenz der Eltern werden 3 Vertreter:innen in die Schulkonferenz gewählt. Diese entscheidet unter anderem über:

    • die Schulprogrammarbeit

    • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

    • variable Ferientage

    • Betreuungsangebote

    • die Begegnungssprache

    • den Umfang und Verteilung der Hausaufgaben

    • die Organisation der Schuleingangsphase

    • Lehr- und Lernmittel

    • Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften

    • Vorschläge und Anregungen an den Schulträger

    • schulische Veranstaltungen

 

  • Ein Vertreter aus der Konferenz der Eltern nimmt an den Konferenzen der Lehrkräfte teil.

  • Die Konferenz der Eltern und die Schulkonferenz treten mindestens dreimal im Jahr zusammen, im Bedarfsfall häufiger.

  • Die Bereitschaft der Eltern zur Mitwirkung über die Mitwirkungsgremien hinaus zeigt sich 

 

  • in der Arbeit im Förderverein der Schule.

    • im Rahmen der Unterstützung des Unterrichts (Sachunterricht, WAT…)

    • bei Projekttagen („Fit ins Frühjahr“, „Tag des Lesens“, „Natur und Umwelt“)

    • bei Wandertagen

    • bei Schulfesten (Einschulungsfeier, Herbstlauf, Kreativtag, Weihnachtssingen, Fasching, Sportfest…)

    • bei Schulfahrten (Theaterfahrten, 6Kunited, Irrlandia, Zoo, Wildparkschule, Waldschule…)

    • bei der Gestaltung der Schule und Schulumgebung (Initiativtag im Mai)

 

 

5.2. Kooperation mit Kitas

 

Die Lernanfänger der Grundschule „Kinder von Golzow“ kommen aus unterschiedlichen sozialen und Kulturkreisen der Gemeinden Golzow, Zechin, Bleyen - Genschmar und Alt Tucheband. Die meisten Kinder besuchen die Integrationskita in Golzow, einige Kinder die Kita in Genschmar. Mit beiden Kitas wurde ein Kooperationsvertrag über Ziele und Inhalte der Zusammenarbeit geschlossen. Auch den Kindern, die keine oder eine andere Kita besuchen, die den individuellen Wünschen der Eltern entspricht, stehen unsere Angebote offen. Die Eltern der Lernanfänger werden ein Jahr vor der Einschulung (laut Einwohnermelderegister) von der Schulleitung über Ziel und Inhalt der Schuleingangsphase informiert. 

 

Kita und Grundschule sind sich dabei ihrer Bildungsverantwortung bewusst und haben sich im Rahmen von GOrBiKS auf folgende Ziele verständigt: 

 

  • Die Kooperationspartner fördern die gemeinsame Erziehungs- und Bildungsverantwortung von Eltern, Kita und Schule beim Übergang.

  • Die Kooperationspartner gestalten einen gelingenden Übergang von der Kindertagesbetreuung in die Grundschule.

  • Die Kooperationspartner verständigen sich über den Bildungsauftrag von Kita und Schule im Kontext einer gemeinsamen Bildungsverantwortung.

  • Die Kooperationspartner betrachten Beobachtung, Dokumentation und Analyse als Basis für anschlussfähige Bildungsförderung.

  • Die Kooperationspartner sind bestrebt, die Professionalität im Bereich von Kita und Grundschule weiterzuentwickeln.

 

 

Die Inhalte der Zusammenarbeit und der Kooperationskalender sind im Konzept Schuleingangsphase abgebildet.

 

 

5.3. Kooperation mit den Horten

 

siehe Kooperationsvereinbarung im Rahmen des Rechtsanspruchs

auf ganztägige Bildung und Betreuung gemäß § 24 Abs. 4 SGB VIII 

 

(in der Schule einzusehen)

 

 

 

 

5.4. Kooperation mit außerschulischen Partnern

 

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Kooperationspartnern ist ein wesentlicher Aspekt für das Gelingen unserer Ziele und der Umsetzung unseres Schulprofils.

 

Kooperationspartner, die uns unterstützen, sind:

  • die Gemeindebibliothek der Gemeinde Golzow

  • Eltern und Großeltern als Lesepaten

  • der Seniorenverein

  • „Golzower für Golzow“ e.V.

  • der Kreissportbund 

  • die Sportvereine Golzow und Zechin

  • Eltern und Großeltern als Lesepaten

  • der ASB

  • die Polizeiprävention Strausberg

  • die Musikschule Hugo Distler und Musikschule MOL

 

 

5.5. Kooperation mit Grundschulen des Netzwerkes

 

Die Schulleiter der umliegenden Grundschulen tauschen sich Netzwerk Seelow aus. Um die Qualität des Unterrichts zu verbessern und bildungspolitische Schwerpunktarbeit umzusetzen, tauschen sich die Fachkonferenzleiter der Netzwerkschulen aus. Die Fachkonferenzleiterinnen der Schulen für Deutsch und Mathematik kooperieren ebenfalls eng. Um den Anforderungen an Professionalität besser gerecht zu werden, haben die Fachlehrkräfte für Natur- und Gesellschaftswissenschaften Fachkonferenzen auf Netzwerkebene gebildet.

Mit der benachbarten Grundschule unseres Amtsbereiches, der Grundschule „Küstriner Vorland, beginnen bewährte Aktivitäten zur Tradition zu werden:

  • Der Vorlesetag der Sechstklässler im November

  • Die Begegnung beider sechsten Klassen zu Beginn des Schuljahres „Fit ins Schuljahr“

  • Das Praxiscamp zur Berufsorientierung.

 

Alle Aktivitäten werden auch maßgeblich von den Fördervereinen beider Schulen 

unterstützt.

 

 

5.6. Kooperation mit weiterführenden Schulen 

Im Rahmen des Übergangs an die weiterführenden Schulen werden durch die Schülerinnen und Schüler folgende Schulen vorzugsweise angewählt:

  • Das Gymnasium auf den Seelower Höhen

  • Das Johanniter-Gymnasium in Wriezen

  • Die Theodor-Fontane-Schule-Letschin

  • Die Oberschule „Bertold Brecht“ Seelow

Informationsmaterialien der weiterführenden Schulen geben wir gern an die Schülerinnen, Schüler und Eltern weiter.

Die Theodor-Fontane-Schule-Letschin lädt im November Schülerinnen und Schüler zum „Schnuppertag“ und zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden an diesem Tag vom Unterricht an unserer Schule freigestellt. 

 

Das Gymnasium auf den Seelower Höhen richtet in jedem Jahr die Kreis-Mathematik-Olympiade aus. Wir entsenden begabte Schülerinnen und Schüler und unterstützen die Kolleginnen und Kollegen mit Personal.

 

 

6. Wie bilden wir uns fort?

 

Die Professionalität unserer Lehrkräfte ist die Basis, um unsere pädagogischen Ziele umzusetzen und dem Anspruch, den Schüler und Eltern an unsere Arbeit stellen, gerecht zu werden. Professionalität der Lehrenden bestimmt in hohem Maße die Unterrichtsqualität.

Die Lehrkräfte unserer Schule   

  1. entwickeln ihre methodisch-didaktischer Kompetenzen weiter

  2. kooperieren mit anderen Kollegen

  3. planen Unterrichtsthemen gemeinsamen

  4. tauschen sich in Fachkonferenzen aus

  5. stehen kollegialen Hospitationen offen gegenüber

  6. er- und überarbeiten schulinterne Lehrpläne

  7. haben eine positive Haltung zur eigenen Qualifizierung und zur Qualifizierung des Teams der Lehrkräfte

     

2 Bereiche der Fortbildungen:

 

Individuelle Fortbildung der einzelnen Kollegen zur eigenen fachlichen und nachhaltig schulischen Unterrichtsentwicklung

Schulinterne Fortbildung in Hinblick auf die bildungspolitische Schwerpunktarbeit und schulische Entwicklungsziele 

 

In Anlehnung an die schulischen Entwicklungsziele und die Ziele der Fachgruppen erfolgt zu Beginn jeden Schuljahres die Ermittlung des Fortbildungsbedarfes im Rahmen einer Dienstberatung.

Die Fachkonferenzleitungen unterstützen die Schulleitung bei der Organisation von Fortbildungen im Rahmen ihrer besonderen Aufgaben.

Einige Schulinterne Fortbildungen werden für andere Schulen des Netzwerkes geöffnet. 

Die Lehrkräfte informieren sich über die Aushänge im Lehrerzimmer und im Fortbildungsnetz regelmäßig über die Fortbildungsangebote. 

Durch die Organisation des Unterrichts hat jede Lehrkraft die Möglichkeit, die regionalen Fortbildungsangebote zu nutzen. Jede Lehrkraft hat nach Möglichkeit einen unterrichtsarmen Tag. 

Jede Lehrkraft führt eine Übersicht über seine Fortbildungsmaßnahmen und legt diese einmal jährlich dem Schulleiter zur Einsicht vor.

Der Schulleiter führt mit jeder Lehrkraft ein datengestütztes Qualitätsgespräch, das auch die individuelle Fortbildung einschließt. 

Die Ergebnisse individueller Fortbildungen werden in die Dienstberatungen, Lehrer- und Fachkonferenzen getragen und evaluiert. Dabei wollen wir der Multiplikation von wertvollen Fortbildungsinhalten in unseren Konferenzen und Beratungen noch breiteren Raum einräumen.

 

Fortbildungsschwerpunkte 2022 – 2024:

Inhaltlicher Schwerpunkt         Zielgruppe   Verantwortlichkeit                                 

  Zeitraum                           

       

Arbeit mit der Anton App

alle LK der SchuleFachkonferenzleitungen Ma, Deu

August 2022

(Vorb. Woche)

„Gemeinsam Klasse sein“

Anti-Mobbing-Strategien

 

alle LK der Schule und pädagogisches personal

 Schulleiterin

 

(RAA Frankfurt, Frau Tesch)

August 2022

(Vorb. Woche)

„Hilfe zur Selbstorganisation- Stärkung der Motivation durch Handgeschicklichkeit und Training der fein- und grobmotorischen Kompetenzen 

alle LK der Schule und pädagogisches personal

Schulleiterin

(Frau C. Schulz, Ergotherapeutin)

Oktober 2022

Nutzung der Schulcloud

alle LK der Schule

Schulleiterin

(Berater/in BUSS)

 
Mathematik verstehen und verständlich unterrichten

alle LK der Schule

ggf. weitere Schulen des Netzwerkes

 

Schulleiterin,

Fachkonferenzleiterin

2. Halbjahr 2022/23
Autismus-freundliche Schule

alle LK, Schulsozial-arbeiterin, pädagogische Unterrichtshilfe,

Einzelfallhelfer

Schulleiterin

 

(Frau Milkowski, Autismustherapeutin Stephanus Stiftung)

Juni 2023
Brandschutz an Schule

alle LK, Schulsozial-arbeiterin, pädagogische Unterrichtshilfe,

Einzelfallhelfer

Herr Fröhlich 

Brandschutzbeauftragter MOL

August 2023

Beispiele

verständnisorientierten Mathematikunterrichts

alle LK (insbesondere Vertretungs – und seiteneinsteigende LK, auch der Nachbarschule Küstriner Vorland

 

Frau Ruhnow- Fachkonferenzleiterin der GS „Kinder von Golzow“06.11.2023
Stärkung der sprachlichen Kompetenzen der Schüler:innen durch Beispiele zur Leseförderung (auch Leseband)alle LK (geöffnet auch für Grundschulen Küstriner Vorland und Dolgelin

Frau Haida-Herklotz

(BUSS)

3 Fort-bildungen März bis Mai 2023
Verständnisorientierter Mathematikunterricht ist guter Unterrichtalle LK und pU

Frau Ruhnow

(Fachkonferenzleiterin Mathematik)

August 2024
Maßnahmen zur Stärkung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Lesenalle LK und pUFrau KlamkeAugust 2024
Leseförderung durch gute Beispiele der Kinder- und Jugendliteratur

alle LK und pU,

Hort

BUSS-Beraterin

Frau Haida Herklotz

September

2024

 

Fortbildungsschwerpunkte 2025 -2026:

Inhaltlicher Schwerpunkt       Zielgruppe    Verantwortlichkeit                                 

  Zeitraum                           

       

Werde krisenfest – Impulsvortrag mit Raphael Kirsch

(Kirche Müncheberg)

alle LK und pädagogische Unterrichtshilfen

Schulleiterin

 

Referent: Raphael Kirsch

25.11.2025

 

13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Nachteilsausgleiche für Kinder mit sopä Förderbedarf und besondere Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben und Rechnenalle LK, pädagogische Unterrichtshilfen (gemeinsam mit GS Küstriner Vorland)

Schulleiterin

 

Referentin: Antje Brandt (sopä Förder- und Beratungsstelle)

12.02.2026

 

14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Arbeit mit der Anton Appalle LK der Schule und pädagogische UnterrichtshilfenFachkonferenzleitungen Ma, Deufortlaufend

Nutzung der Schulcloud

 

alle LK der Schule und pädagogische Unterrichtshilfen

Schulleiterin

(Berater/in BUSS)

fortlaufend
Mathematik verstehen und verständlich unterrichten (kollegiale Hospitationen)

alle LK der Schule und pädagogische Unterrichtshilfen

 

Schulleiterin,

Fachkonferenzleiterin Mathematik Frau Freiwald

1. Halbjahr 2025/26
Verständnisorientierter Mathematikunterricht ist guter Unterrichtalle LK und pädagogische Unterrichtshilfen

Frau Freiwald

(Fachkonferenzleiterin Mathematik)

noch offen
QuamathFrau Freiwald, Frau ButzFachkonferenzleiterin Mathematik Frau FreiwaldSchuljahr 2025/26

Brandschutz an Schule

 

alle LK, Schulsozial-arbeiter, pädagogische Unterrichtshilfen,

Einzelfallhelfer

Brandschutzbeauftragter MOL 
Stärkung der sprachlichen Kompetenzen der Schüler:innen durch Beispiele zur Leseförderung (Leseband)alle LK, pädagogische Unterrichtshilfen

Schulleiterin

 

Referentin: Beate Holweger

15.4. 2026

 

1.von 3 Veranstalt.

 

 

7. Was evaluieren wir?

 

Die Qualität der Arbeit wird von Lehrern, Erziehern, Kooperationspartner, Schülern und Eltern regelmäßig diskutiert, überprüft und weiterentwickelt.

 

7.1.Evaluationskalender

    Was   Wann     Wer    Wie
Projekt Kita-Grundschule

Abschluss des Vorschuljahres

Schuljahresbeginn

Eltern

 

Kita- Schule

Fragebogen

 

Beratung

LernausgangslageBeginn Klasse 1Klassenleiter/ FachlehrerIlea
Indiv. LernstandZu Beginn des Schuljahres und fortlaufendKlassenleiter/ Fachlehrer

Ilea

Online Diagnose

Orientierungs-arbeit Kl. 2 DeuOktober/ NovemberFachkonferenz Deutsch

 

O 4 DeutschOktober/ NovemberFachkonferenz Deutsch

 

Vera 3 Deu Oktober/ NovemberFachkonferenz Deutsch

 

O 4 Mathe und Vera 3 MathematikZu Beginn des Schuljahres Fachkonferenz Mathematik

 

Zufriedenheit 

Eltern

1. Elternkonferenz im SchuljahrElternvertreterFragebogen
UnterrichtsarbeitlaufendSchüler, Lehrkräfte Feedback
Schwimm-unterrichtnach SchwimmlagerLehrkräfte

 

Fahrradprüfung

Mai

Fachlehrer, Polizeiinspektion Straußberg

 

LesecurriculumJanuarFachkonferenz Deutschu.a. Lese-WM
Projekttage, schulische Höhepunkte Jeweils nach DurchführungProjektteams, Schulleitung

Schülerarbeiten, Fotodokumenta-tionen

Gespräche

HausordnungAlle 3 JahreSchulische GremienBeratung
Zufriedenheit Schülerinnen u. Schüler 1x im SchuljahrSchulleitungFragebogen
Zufriedenheit Lehrkräfte2x im SchuljahrSchulleitung, Lehrerrat

Fragebogen,

datengestütze Gespräche

Schulprogramm1x im SchuljahrKonferenz der Lehrkräfte Beratung
Hospitations-konzeptalle 2 JahreKonferenz der LehrkräfteBeratung
Vertretungs-konzeptAlle 2 JahreLehrerkonferenz zu Beginn des Schuljahres

Beratung

Hausaufgaben-konzeptAlle 2 JahreLehrerkräfte, Horterzieher, ElternGesamtkonferenz
MethodenkonzeptAlle 2 JahreLehrkräfte, Schülerinnen und SchülerFragebogen
Konzept Leistungs-bewertungAlle 2 JahreLehrerkonferenzBeratung

Fortbildungs-konzept

Zu Beginn jedes Schuljahres

Lehrerkonferenz

Fragebogen,

Beratung