Schulprogramm

der 

Grundschule „ Kinder von Golzow“

 

Kleine Schule- Große Familie

1. Wer sind wir?

2. Was tun wir?

3. Was wollen wir?

4. Wer unterstützt uns?

5. Wie bilden wir uns fort?

6. Was evaluieren wir?

 

 

Kleine Schule- Große Familie

1. Wer sind wir?

Das steckt in uns von A bis Z

Anders sein wird akzeptiert! Die Befähigung zu Toleranz ist eine

Schlüsselaufgabe für uns und zwar nicht nur in den Methodenwochen, sondern

in unserer täglichen Arbeit.

Arbeitsgemeinschaften gibt es im Freizeitbereich und unsere

Kooperationspartner helfen diese zu realisieren. ( Sport, Medien, Puppenspiel,

Brandschutz, Kochen, Jung und Alt, Gitarre, Keyboard)

A tmosphäre ist uns beim Lernen wichtig, deshalb ist unser Lernumfeld

immer gepflegt und unser Schulhaus dekoriert.

Binnendifferenzierung ist der Schlüssel, über den wir im Unterricht jeden

Schüler entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen fordern und fördern.

Bewegt sind unsere Pausen. Unseren Kindern steht Spielmaterial für die Pause

zur Verfügung.

Bibliothek: Diese nutzen wir im Rahmen der Leseförderung regelmäßig.

Beurlaubungen von bis zu 3 Tagen können vom Klassenleiter, darüber hinaus

vom Schulleiter genehmigt werden.

Computer und andere Medien sind Bestandteil der Arbeit in allen

Unterrichtsfächern.

Diagnostische Tests in Form von Vergleichsarbeiten werden für die Fächer

Deutsch und Mathematik in der Jahrgangsstufe 3 durchgeführt. ( Vera 3)

Dienste erledigen Schüler für Schüler, z. B. Tafeldienste, Blumendienste,

Tischdienste, Austeildienste und Pausendienste. So lernen wir Verlässlichkeit

und Verantwortungsbewusstsein.

Englisch als Begegnungssprache wird ab Klasse1 unterrichtet.

Eltern sind in den schulischen Mitwirkungsgremien aktiv und unsere

wichtigsten Partner bei der Gestaltung von Schule.

In zweimal im Schuljahr stattfindenden Elternversammlungen werden die

Eltern über schulische Vorhaben informiert und Vorhaben der Klasse

gemeinsam beraten und beschlossen.

Die individuellen Lern- und Förderpläne werden in den Elterngesprächen

gemeinsam besprochen.

Evaluation hilft uns unsere Arbeit einzuschätzen und neue Aufgaben

abzuleiten. Ein Evaluationskalender ist Wegweiser.

Entschuldigungen der Kinder im Krankheitsfall sind im Sekretariat oder dem

Klassenleiter am ersten Tag des Fehlens mitzuteilen.

Einschulungsfeiern finden in der Oderbruchhalle statt. Das

Einschulungsprogramm gestalten traditionell die Schülerinnen und Schülern der

2. Klasse.

Fordern und Fördern ist Grundsatz unterrichtlicher Arbeit, deshalb arbeiten wir

differenziert. Neben der Binnendifferenzierung gibt es in den Klassenstufen 5

und 6 eine äußere Leistungsdifferenzierung in den Fächern Mathe, Deutsch und

Englisch. Für Schüler mit Teilleistungsschwächen gibt es Förderstunden

parallel zum Unterricht. Frau Ostwald vom Verein Golzower für Golzow

fördert vor Ort leistungsstarke Schüler der Klassen 5 und 6 zusätzlich im Fach

Mathematik.Leistungsstarke Schüler nutzen auch die Angebote des

Gymnasiums auf den Seelower Höhen in den Fächern Mathematik und

Englisch.

Frühstück nehmen alle Klassen gemeinsam mit ihrem Lehrer nach der ersten

Unterrichtsstunde ein.

Förderverein: Er ermöglicht uns viele schöne Erlebnisse und sponsert Spiele,

Musikinstrumente, Theateraufführungen u.s.w. Der Vorstand freut sich jederzeit

über neue Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro.

Feste und Feiern sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Unsere Schüler,

vor allem unsere Musikklassen, zeigen dabei gern ihr Können, und wir haben

gern Gäste und Eltern bei uns.

Gemeinsamen Unterricht: Unsere Sonderpädagogin Frau Stamnitz betreut alle

Kinder mit einem festgestellten Förderbedarf im Bereich Sprache, emotionalsoziale

Entwicklung oder geistige Entwicklung im gemeinsamen Unterricht,

temporär auch in Kleingruppen oder individuell.

Homepage: www.schule-golzow.de . Eltern und Schüler sind angehalten, für

aktuelle Informationen die Homepage zu nutzen.

Hortbetreuung wird von 2 Trägern angeboten: der Integrationskita in Golzow

und dem Kinderring Neuhardenberg. Ihre Einrichtungen grenzen unmittelbar an

das Schulgelände.

Indikatorenorientierte Lernberichte erhalten die Schülerinnen und Schüler der

Klassen 1 und 2 zum Schulhalbjahr.

Informationen zum Vertretungsunterricht oder aktuelle Infos sind im Foyer der

Schule ausgehängt.

Individuelle Lern- und Förderpläne werden gemeinsam beraten

Initiativtag: findet im Frühjahr statt. Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Vereine

des Ortes und Kooperationspartner helfen hier bei der Verschönerung des

Schulgeländes mit.

J unge- Winfried und Barbara sind die Schöpfer der Filme über die „Kinder

von Golzow“, deren Namen unsere Schule seit 2008 trägt. Wir halten Kontakt

zu Familie Junge und freuen uns über ihre Besuche.

„Klasse-Musik für Brandenburg“- so heißt das landesweite Projekt zur

Förderung musikalischer Talente, an dem wir seit 2009 mit jährlich 2

Gitarrenklassen und 2 EMP - Klassen teilnehmen.

Kooperationspartner helfen Bildungs- und Erziehungsziele umzusetzen: der

Kinderring Neuhardenberg, der Verein Golzower für Golzow, die

Gemeindebibliothek, die Arbeitsinitiative Letschin, die Polizeiinspektion

Straußberg, die Freiwillige Feuerwehr Golzow, der Seniorenverein.

Ortsansässige Firmen unterstützen unsere Projektarbeit.

Klassenfahrten- ein- und mehrtägig- dienen der Stärkung der

Klassengemeinschaft und dem Kennenlernen unserer Region.

Lärmampel im unteren Flur unterstützt ein rücksichtsvolles Miteinander in den

Pausen.

Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 6 werden in Form

von Noten bewertet.

Lesen hat Priorität, und das nicht nur im Deutschunterricht. Die Leseförderung

ist im schulinternen Lesecurriculum festgeschrieben. Jede Klasse hat eine

verlässliche Lesezeit in der Woche, die in direkter Kooperation mit der

Gemeindebibliothek durchgeführt wird. Sechstklässler gehen als Lesekumpel in

die benachbarte Integrationskita.

Methodentraining ist Bestandteil der Unterrichtsarbeit und explizit der

Methodenwoche zum Schuljahresbeginn.

Mitwirkung der Eltern ist uns wichtig. Die Elternkonferenz tagt 4 Mal im

Schuljahr. Die Schulkonferenz aus 3 Lehrern, Eltern und Schülern und einem

Vertreter des Amtes bestehend, trifft wichtige Entscheidungen.

Musikalische Förderung ist Schwerpunkt unserer Schule.

Mittagessenversorgung erfolgt durch die Firma Sodexho, ein Mittagessen

kostet 2.10 Euro.

Neigungen und Interessen können die Kinder in verschiedenen

Arbeitsgemeinschaften erproben und ausleben: Brandschutz, Tanzen, Polnisch,

Puppenspiel, Sportspiele, Kochen, Jung und Alt, Keyboard, Gitarre,

Orientierungsarbeiten werden in den Klassenstufen 2 und 4 geschrieben und

ersetzen eine schriftliche Arbeit der Jahrgangsstufe.

Portfolios dokumentieren die Lernentwicklung jedes Kindes von der 1. bis zur

6. Klasse.

Projekttage sind schulische Tradition und fächerübergreifend: „Fit durch den

Winter“ (2 Tage), „ Natur und Umwelt“(2 Tage), „Schulsicherheit“(1 Tag), „Tag

des Lesens“

Polnisch – deutsche Begegnungsprojekte einzelner Klassenstufen gibt es in

jedem Schuljahr.

Qualität verschiedener Bereiche unserer Arbeit prüfen wir durch regelmäßige

Evaluation

Religionsunterricht wird durch Pastorin Grätz, freitags, in der 5. und 6. Stunde,

erteilt

R ituale und Regeln prägen unseren Schulalltag und geben Kindern Sicherheit

Radfahrausbildung erfolgt im Sachunterricht der Klasse 4 und wird mit dem

„Fahradführerschein“ abgeschlossen.

Schriftliche Informationen zur Lernentwicklung ersetzen in Klasse 1 das

Zeugnis zum Schuljahresende.

Schülervertreter der Klasse 3 bis 6 beraten sich regelmäßig mit der

Schulleiterin und wählen monatlich die elefantenstarke Klasse des Monats.

Schülerversammlung findet 2-3 x im Schuljahr statt.

Traditionen pflegen wir. Dazu gehören Projekttage wie der Herbstlauf, „ Fit

durch den Winter“, „Natur und Umwelt“ und der „Tag des Lesens“, der

Schulsicherheitstag ebenso, wie Schulfeste.

Teilungsunterricht gibt es für die 5. Klasse im Rahmen des WAT- Unterrichtes.

Unterricht in guter Qualität ist unser wichtigstes Arbeitsfeld. Er beginnt um

8.00 Uhr. Die 4.Stunde endet um 11.35 Uhr, die 6. Stunde um 13.30 Uhr.

Vertretungskonzept: Es regelt den „Ernstfall“, damit bei Krankheit von

Lehrkräften Unterrichtsausfall weitgehend verhindert wird.

Wettbewerb „Elefanten-starke Klasse“ist unser schulischer Wettbewerb.

Känguru-Olympiade, das Sportfest, Mathematikolympiade, die Wettbewerbe

von Land aktiv u.a. motivieren.

Wandertage und Wanderfahrten fahrten dienen der Ergänzung der

Unterrichtsangebote und der Förderung des sozialen Kompetenzen der Schüler.

Durch die Zuschüsse vom Förderverein und Förderung im Rahmen des BUT

können alle Schüler teilnehmen.

Zusammenarbeit von Kitas und Schule erfolgt im Rahmen von GorBikS

wöchentlich im Projekt „Kita-Grundschule“ (KIGS)

Zeugnisse zum Schuljahr erhalten die Schülerinnen und Schüler der

Jahrgangsstufen 2 bis 6. In Klassen 3 bis 6 erfolgt auf - Beschluss der

Schulkonferenz- eine Einschätzung zum Leistungs- und Sozialverhalten

2xjährlich.

Unsere Grundschule befindet sich in Golzow, im Oderbruch, 10 km östlich von Seelow, der

Kreisstadt Märkisch-Oderlands. Wer uns besuchen möchte, erreicht uns über die Bundesstraße B1

oder die Bahnverbindung Berlin Lichtenberg - Kostryn. Unsere Schule wurde zum Schuljahr

1960/61 erbaut und bekannt durch die Langzeit-Filmdokumentation „ Die Kinder von Golzow“.

Seit 2008 trägt unsere Schule den Namen Grundschule „ Kinder von Golzow“.

Kinder aus den umliegenden Gemeinden Zechin mit den Ortsteilen Buschdorf und Friedrichsaue,

Alt Tucheband mit dem Ortsteil Rathstock, der Gemeinde Bleyen- Genschmar und natürlich aus

Golzow besuchen unsere Schule, die in Trägerschaft der Gemeinde Golzow ist. Der

Schülertransport wird über die Busverkehr MOL GmbH und Schülerspezialtransporte abgesichert.

Die Bushaltestelle grenzt an das Schulgelände. ( Bild 2)

Kleine Schule- große Familie

An unserer Schule lernen Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse. Alle Klassenstufen sind einzügig.

Kinder mit Förderschwerpunkt Lernen, emotional-soziale Entwicklung, Sprache und geistige

Entwicklung lernen mit ihren gleichaltrigen Mitschülern im gemeinsamen Unterricht. Die relativ

niedrigen Klassenfrequenzen von durchschnittlich 20 Schülern sind eine gute Voraussetzung, Hand

in Hand zu arbeiten und dem Anspruch hoher individueller Zuwendung und damit unserer Leitidee

gerecht werden zu können:

Jedes Kind ist Mittelpunkt unserer Schule“

Neun Lehrkräfte, darunter eine Sonderpädagogin, eine Schulsekretärin, ein Hausmeister und eine

Reinigungskraft geben den 125 Schülerinnen und Schülern Hilfestellung im Schulalltag.

Die Lage unserer Schule in der Ortsmitte in unmittelbarer Angrenzung an die Intergrationskita, den

Spielplatz, den Dorf - Festplatz, die Skaterbahn, die für den Sportunterricht genutzte

Oderbruchhalle und das Kommunal- Touristische Zentrum mit der Gemeindebibliothek und dem

Filmmuseum ermöglicht Lernen und Freizeitmöglichkeiten in einem geschützten Umfeld und das

Funktionieren von Unterstützungssystemen und Kooperationen.

Unterricht und Pausen :

1. Stunde: 8.00 Uhr bis 8.45 Uhr

2. Stunde: 8.55 Uhr bis 9.40 Uhr

1. Hofpause

3. Stunde: 9.55 Uhr bis 10.40 Uhr

4. Stunde: 10.50 Uhr bis 11.35 Uhr

2. Hofpause

5. Stunde: 11.55 Uhr bis 12.40 Uhr

6. Stunde: 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr

Der Unterricht nach der 8. Stunde endet um 15.10 Uhr

 

 

Einstieg in den Unterrichtstag

Ab 7.00 Uhr ist das Sekretariat unserer Schule erreichbar.

Der Kinderring Neuhardenberg als schulischer Partner und Träger der Freizeitbetreuung unterhält

einen Früh- Hort ( ab 6.30 Uhr, ggf. früher). Damit kommen wir Eltern entgegen, deren Arbeitstag

früh beginnt oder die weite Strecken zu ihrem Arbeitsort zurücklegen müssen.

Längere Betreuungszeiten am Nachmittag können mit den Mitarbeitern des Hortes individuell

abgesprochen werden.

Die Frühaufsicht führende Lehrkraft beginnt ihren Dienst um 7.30 Uhr und ist Ansprechpartner für

die ab 7.35 Uhr aus den Heimatorten eintreffenden Fahrschüler oder Besucher. Sie entscheidet, ob

die Witterungsverhältnisse das morgendliche Spiel auf dem Schulhof zulassen oder die

Unterrichtsräume aufgesucht werden, die unser Hausmeister allmorgendlich gut durchlüftet.

In jedem Klassenraum stehen den Kindern Pausenspiele zum Freizeitvertreib zur Verfügung.

Die Pause zwischen der 1. und 2. Stunde nutzen alle Klassen für ein gemeinsames Frühstück. Jeder

Klassenleiter richtet Schüler- Dienste ( Blumendienst, Tischdienst, Austeildienst, Tafeldienst etc. )

ein, wodurch die Kinder lernen, Verantwortung für sich und andere zu tragen.

Hier lernen wir

Alle Klassenräume sind hell und durch unseren Hausmeister und auch fleißige Eltern liebevoll und

in freundlichen Farben renoviert. Sie sind zweckentsprechend eingerichtet und mit Medien

ausgestattet. Seit Dezember 2015 steht uns ein Klassensatz Laptops zur Verfügung, die in den

Klassen für die differenzierte Arbeit genutzt werden. Alle Klassenräume und der Fachraum für

Musik befinden sich im Erdgeschoss des Hauses, in der ersten Etage die Fachräumen für Kunst,

Naturwissenschaften und Wirtschaft-Arbeit- Technik, das Computerkabinett mit 22 Arbeitsplätzen

und unsere schöne Schulaula, in der wir unsere Schulfeste feiern, Schülerversammlungen

durchführen und besondere Höhepunkte begehen. Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wird hier

auch der Musikunterricht unserer beiden Gitarrenklassen durchgeführt. In der 1. Etage ist auch ein

Raum der sonderpädagogischen Lehrkraft. Ein Differenzierungsraum mit direktem Zugang zum

Klassenraum verbessert die Lernbedingungen in der 1. Klasse sehr, da hier auch ein geistig

behindertes Kind im gemeinsamen Unterricht beschult wird.

Im Fachraum für Musik ist das interaktive Whiteboard installiert, die Anschaffung weiterer Boards

sind geplant. Die Wände des unteren Flurs zieren Arbeiten und Zeichnungen der Kinder. Im

unteren Flur führen wir unsere visuelle Schulchronik. Hier können sich Besucher unseres Hauses

vor Ort informieren. Schülerinnen und Schüler erwarten immer mit Spannung die Aktualisierungen

der Fotos unseres Schullebens.

Der Sportunterricht findet für alle Klassen in der direkt hinter der Schule befindlichen

Oderbruchhalle statt, einer großen und optimal ausgestatteten Turn- und Mehrzweckhalle.

„ Bewegte Pause“

Die beiden großen Pausen verbringen unsere Schüler unter Aufsicht auf dem Schulhof. Unser

Schulhof ist ein abgegrenztes Terrain und liegt direkt am Schulgebäude. Er dient unseren Schülern

als Durchgangs-, Bewegungs- ,Aufenthalts- und Erholungsraum.

Die Begrünung der Fassade des angrenzenden Schulgebäudes und die Schulhofbepflanzung durch

Bäume und grüne Inseln zeigen nicht nur unsere Einbindung in die Natur, sondern bieten vor allem

in der wärmeren Jahreszeit einen angenehmen und geschützten Aufenthalt im Freien.

Die „ bewegte Pause“ sehen wir als Maßnahme zur Gesundheitsförderung unserer Kinder. In den

großen Pausen stehen ihnen Soft-Bälle, Seile, Stelzen, Reifen und andere sportliche Spielgeräte zur

Verfügung, die der Förderverein unserer Schule bereitstellt. Seit 2014 gibt es auf dem Schulhof

zwei fest installierte Tischtennisplatten. Durch den Sponsorenlauf in der Methodenwoche am

Schuljahresbeginn 2013/14 konnten die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden. Am

Initiativ-Wochenende im April haben fleißige Eltern die Stellflächen betoniert.

Die Auszeichnung unserer Schule mit dem Schulentwicklungspreis „ Aktiv und sicher“ der

Unfallkasse Brandenburgs im Mai 2014 bestätigen unser Ziel einer guten und gesunden Schule.

Pausenversorgung

Die Versorgung mit Mittagessen erfolgt in der 2. großen Pause und wird durch den Anbieter

Sodexho abgesichert. Gut die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler nimmt die Leistungen in

Anspruch, wobei die Preise für ein Mittagessen zum Schuljahr 2014/15 auf 2.10 Euro erhöht

wurden.

Frau Golling hat täglich alle Hände voll zu tun, das Essen an die Schüler und Lehrer zu verteilen.

Dabei hat sie stets ein Lächeln und ein freundliches Wort für jeden.

Die Versorgung der Schüler mit Milch , die wir ab 2011 nach einer Elternbefragung für 2 Jahre

gewährleisteten, haben wir aufgrund der mangelnden Nachfrage 2014 eingestellt.

Unser Kollegium

Zu unserem Kollegium gehören 8 Lehrerinnen und 1 Lehrer:

Frau Babatz ist Klassenleiterin der 4. Klasse und unterrichtet diese in Deutsch und Sport.

Frau Brauer, als Klassenleiterin der 3. Klasse, unterrichtet Deutsch und Mathematik in der Klasse

3, sowie Englisch in den Klassen 1,2 und 6.

Herr Gablenz, als Klassenleiter der 1. Klasse, unterrichtet Deutsch und Mathematik und Sport in

seiner Klasse, Biologie in den Klasse 5 und 6 und WAT in der 5. Klasse.

Frau Greuling ist die Klassenleiterin der Klasse 6 und unterrichtet Mathematik in den Klassen

2,4,5 und 6 sowie Physik in Klasse 6.

Frau Klamke ist Klassenleiterin der 5. Klasse und unterrichtet in ihrer Klasse Deutsch und

Englisch, Geografie und Politische Bildung. Sie ist auch Deutsch- und Geografielehrer in der 6.

Klasse.

Frau Nielsen leitet die Klasse 2 und unterrichtet diese in den Fächern Deutsch, Sachunterricht,

Sachkunde, Musik und Kunst. Außerdem unterrichtet sie in den Klassenstufen 2, 3,4 und 5 Musik.

Unter ihrer und der Leitung von Tandem- Lehrern der Musikschule Frankfurt/ Oder erhalten die

Schüler der 1. bis 5. Klassen verstärkt Instrumentalunterricht an elementaren Musikinstrumenten

und an Gitarren im Rahmen des Landesprojektes „ Klasse- Musik für Brandenburg“.

Frau Stamnitz ist unsere Sonderpädagogin. Schüler mit festgestelltem Förderbedarf werden von

ihr im gemeinsamen Unterricht betreut und gefördert. Da mit dem Schuljahr 2014/15 auch ein Kind

mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung lernt, ist Frau Stamnitz schwerpunktmäßig in Klasse 1

eingesetzt.

Frau Thiemeyer ist Fachlehrerin für Sport und Deutsch. Nach der Elternzeit wird sie ab dem 2.

Halbjahr 2014/15 wieder das Lehrkräfteteam stärken.

Frau Thomas ist die Schulleiterin unserer Schule. Sie unterrichtet die Fächer Musik, Geschichte

und LER in den Klassenstufen 5 und 6 und Englisch in den Klassenstufen 3 und 4.

 

 

Das steckt in uns von A bis Z

Anders sein wird akzeptiert! Die Befähigung zu Toleranz ist eine

Schlüsselaufgabe für uns und zwar nicht nur in den Methodenwochen, sondern

in unserer täglichen Arbeit.

Arbeitsgemeinschaften gibt es im Freizeitbereich und unsere

Kooperationspartner helfen diese zu realisieren. ( Sport, Medien, Puppenspiel,

Brandschutz, Kochen, Jung und Alt, Gitarre, Keyboard)

A tmosphäre ist uns beim Lernen wichtig, deshalb ist unser Lernumfeld

immer gepflegt und unser Schulhaus dekoriert.

Binnendifferenzierung ist der Schlüssel, über den wir im Unterricht jeden

Schüler entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen fordern und fördern.

Bewegt sind unsere Pausen. Unseren Kindern steht Spielmaterial für die Pause

zur Verfügung.

Bibliothek: Diese nutzen wir im Rahmen der Leseförderung regelmäßig.

Beurlaubungen von bis zu 3 Tagen können vom Klassenleiter, darüber hinaus

vom Schulleiter genehmigt werden.

Computer und andere Medien sind Bestandteil der Arbeit in allen

Unterrichtsfächern.

Diagnostische Tests in Form von Vergleichsarbeiten werden für die Fächer

Deutsch und Mathematik in der Jahrgangsstufe 3 durchgeführt. ( Vera 3)

Dienste erledigen Schüler für Schüler, z. B. Tafeldienste, Blumendienste,

Tischdienste, Austeildienste und Pausendienste. So lernen wir Verlässlichkeit

und Verantwortungsbewusstsein.

Englisch als Begegnungssprache wird ab Klasse1 unterrichtet.

Eltern sind in den schulischen Mitwirkungsgremien aktiv und unsere

wichtigsten Partner bei der Gestaltung von Schule.

In zweimal im Schuljahr stattfindenden Elternversammlungen werden die

Eltern über schulische Vorhaben informiert und Vorhaben der Klasse

gemeinsam beraten und beschlossen.

Die individuellen Lern- und Förderpläne werden in den Elterngesprächen

gemeinsam besprochen.

Evaluation hilft uns unsere Arbeit einzuschätzen und neue Aufgaben

abzuleiten. Ein Evaluationskalender ist Wegweiser.

Entschuldigungen der Kinder im Krankheitsfall sind im Sekretariat oder dem

Klassenleiter am ersten Tag des Fehlens mitzuteilen.

Einschulungsfeiern finden in der Oderbruchhalle statt. Das

Einschulungsprogramm gestalten traditionell die Schülerinnen und Schülern der

2. Klasse.

Fordern und Fördern ist Grundsatz unterrichtlicher Arbeit, deshalb arbeiten wir

differenziert. Neben der Binnendifferenzierung gibt es in den Klassenstufen 5

und 6 eine äußere Leistungsdifferenzierung in den Fächern Mathe, Deutsch und

Englisch. Für Schüler mit Teilleistungsschwächen gibt es Förderstunden

parallel zum Unterricht. Frau Ostwald vom Verein Golzower für Golzow

fördert vor Ort leistungsstarke Schüler der Klassen 5 und 6 zusätzlich im Fach

Mathematik.Leistungsstarke Schüler nutzen auch die Angebote des

Gymnasiums auf den Seelower Höhen in den Fächern Mathematik und

Englisch.

Frühstück nehmen alle Klassen gemeinsam mit ihrem Lehrer nach der ersten

Unterrichtsstunde ein.

Förderverein: Er ermöglicht uns viele schöne Erlebnisse und sponsert Spiele,

Musikinstrumente, Theateraufführungen u.s.w. Der Vorstand freut sich jederzeit

über neue Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt 12 Euro.

Feste und Feiern sind fester Bestandteil unseres Schullebens. Unsere Schüler,

vor allem unsere Musikklassen, zeigen dabei gern ihr Können, und wir haben

gern Gäste und Eltern bei uns.

Gemeinsamen Unterricht: Unsere Sonderpädagogin Frau Stamnitz betreut alle

Kinder mit einem festgestellten Förderbedarf im Bereich Sprache, emotionalsoziale

Entwicklung oder geistige Entwicklung im gemeinsamen Unterricht,

temporär auch in Kleingruppen oder individuell.

Homepage: www.schule-golzow.de . Eltern und Schüler sind angehalten, für

aktuelle Informationen die Homepage zu nutzen.

Hortbetreuung wird von 2 Trägern angeboten: der Integrationskita in Golzow

und dem Kinderring Neuhardenberg. Ihre Einrichtungen grenzen unmittelbar an

das Schulgelände.

Indikatorenorientierte Lernberichte erhalten die Schülerinnen und Schüler der

Klassen 1 und 2 zum Schulhalbjahr.

Informationen zum Vertretungsunterricht oder aktuelle Infos sind im Foyer der

Schule ausgehängt.

Individuelle Lern- und Förderpläne werden gemeinsam beraten

Initiativtag: findet im Frühjahr statt. Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Vereine

des Ortes und Kooperationspartner helfen hier bei der Verschönerung des

Schulgeländes mit.

J unge- Winfried und Barbara sind die Schöpfer der Filme über die „Kinder

von Golzow“, deren Namen unsere Schule seit 2008 trägt. Wir halten Kontakt

zu Familie Junge und freuen uns über ihre Besuche.

„Klasse-Musik für Brandenburg“- so heißt das landesweite Projekt zur

Förderung musikalischer Talente, an dem wir seit 2009 mit jährlich 2

Gitarrenklassen und 2 EMP - Klassen teilnehmen.

Kooperationspartner helfen Bildungs- und Erziehungsziele umzusetzen: der

Kinderring Neuhardenberg, der Verein Golzower für Golzow, die

Gemeindebibliothek, die Arbeitsinitiative Letschin, die Polizeiinspektion

Straußberg, die Freiwillige Feuerwehr Golzow, der Seniorenverein.

Ortsansässige Firmen unterstützen unsere Projektarbeit.

Klassenfahrten- ein- und mehrtägig- dienen der Stärkung der

Klassengemeinschaft und dem Kennenlernen unserer Region.

Lärmampel im unteren Flur unterstützt ein rücksichtsvolles Miteinander in den

Pausen.

Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 6 werden in Form

von Noten bewertet.

Lesen hat Priorität, und das nicht nur im Deutschunterricht. Die Leseförderung

ist im schulinternen Lesecurriculum festgeschrieben. Jede Klasse hat eine

verlässliche Lesezeit in der Woche, die in direkter Kooperation mit der

Gemeindebibliothek durchgeführt wird. Sechstklässler gehen als Lesekumpel in

die benachbarte Integrationskita.

Methodentraining ist Bestandteil der Unterrichtsarbeit und explizit der

Methodenwoche zum Schuljahresbeginn.

Mitwirkung der Eltern ist uns wichtig. Die Elternkonferenz tagt 4 Mal im

Schuljahr. Die Schulkonferenz aus 3 Lehrern, Eltern und Schülern und einem

Vertreter des Amtes bestehend, trifft wichtige Entscheidungen.

Musikalische Förderung ist Schwerpunkt unserer Schule.

Mittagessenversorgung erfolgt durch die Firma Sodexho, ein Mittagessen

kostet 2.10 Euro.

Neigungen und Interessen können die Kinder in verschiedenen

Arbeitsgemeinschaften erproben und ausleben: Brandschutz, Tanzen, Polnisch,

Puppenspiel, Sportspiele, Kochen, Jung und Alt, Keyboard, Gitarre,

Orientierungsarbeiten werden in den Klassenstufen 2 und 4 geschrieben und

ersetzen eine schriftliche Arbeit der Jahrgangsstufe.

Portfolios dokumentieren die Lernentwicklung jedes Kindes von der 1. bis zur

6. Klasse.

Projekttage sind schulische Tradition und fächerübergreifend: „Fit durch den

Winter“ (2 Tage), „ Natur und Umwelt“(2 Tage), „Schulsicherheit“(1 Tag), „Tag

des Lesens“

Polnisch – deutsche Begegnungsprojekte einzelner Klassenstufen gibt es in

jedem Schuljahr.

Qualität verschiedener Bereiche unserer Arbeit prüfen wir durch regelmäßige

Evaluation

Religionsunterricht wird durch Pastorin Grätz, freitags, in der 5. und 6. Stunde,

erteilt

R ituale und Regeln prägen unseren Schulalltag und geben Kindern Sicherheit

Radfahrausbildung erfolgt im Sachunterricht der Klasse 4 und wird mit dem

„Fahradführerschein“ abgeschlossen.

Schriftliche Informationen zur Lernentwicklung ersetzen in Klasse 1 das

Zeugnis zum Schuljahresende.

Schülervertreter der Klasse 3 bis 6 beraten sich regelmäßig mit der

Schulleiterin und wählen monatlich die elefantenstarke Klasse des Monats.

Schülerversammlung findet 2-3 x im Schuljahr statt.

Traditionen pflegen wir. Dazu gehören Projekttage wie der Herbstlauf, „ Fit

durch den Winter“, „Natur und Umwelt“ und der „Tag des Lesens“, der

Schulsicherheitstag ebenso, wie Schulfeste.

Teilungsunterricht gibt es für die 5. Klasse im Rahmen des WAT- Unterrichtes.

Unterricht in guter Qualität ist unser wichtigstes Arbeitsfeld. Er beginnt um

8.00 Uhr. Die 4.Stunde endet um 11.35 Uhr, die 6. Stunde um 13.30 Uhr.

Vertretungskonzept: Es regelt den „Ernstfall“, damit bei Krankheit von

Lehrkräften Unterrichtsausfall weitgehend verhindert wird.

Wettbewerb „Elefanten-starke Klasse“ist unser schulischer Wettbewerb.

Känguru-Olympiade, das Sportfest, Mathematikolympiade, die Wettbewerbe

von Land aktiv u.a. motivieren.

Wandertage und Wanderfahrten fahrten dienen der Ergänzung der

Unterrichtsangebote und der Förderung des sozialen Kompetenzen der Schüler.

Durch die Zuschüsse vom Förderverein und Förderung im Rahmen des BUT

können alle Schüler teilnehmen.

Zusammenarbeit von Kitas und Schule erfolgt im Rahmen von GorBikS

wöchentlich im Projekt „Kita-Grundschule“ (KIGS)

Zeugnisse zum Schuljahr erhalten die Schülerinnen und Schüler der

Jahrgangsstufen 2 bis 6. In Klassen 3 bis 6 erfolgt auf - Beschluss der

Schulkonferenz- eine Einschätzung zum Leistungs- und Sozialverhalten

2xjährlich.

 

 

2. Was tun wir?

Schulprofil der Grundschule „ Kinder von Golzow“

Wir leben an unserer Schule gegenseitige Akzeptanz, haben ein Arbeitsklima der Offenheit und des

guten Zusammenwirkens zwischen SchülerInnen, Lehrkräften, Schulleitung, MitarbeiterInnen,

Eltern und Kooperationspartnern. Alle Beteiligten übernehmen Verantwortung für die Gestaltung

der Schule als Lebens- und Lernort. Bei uns lernen die Schüler miteinander und füreinander.

Kinder kommen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Begabungen, Interessen und Erwartungen

in die Schule. Anliegen unserer Arbeit ist es, die Kinder in einer positiven Schulatmosphäre

heranwachsen zu lassen, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird, denn

„ Jedes Kind ist der Mittelpunkt unserer Schule“.

Voraussetzung für eine positive Lernatmosphäre sind soziale Kompetenzen, wie etwa

Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit und das Einhalten von Abmachungen und Regeln. Wir pflegen

einen freundlichen Umgangston miteinander und schätzen uns gegenseitig. Dieser respektvolle und

vertrauensvolle Umgang miteinander ist uns wichtig. Dies erfordert Toleranz und Bereitschaft zum

offenen Gespräch. Über Erziehungsziele tauschen wir uns mit den Eltern aus und nehmen ihre

Sorgen und Nöte ernst. Das Training der sozialen Kompetenzen erfolgt in der täglichen

Unterrichtsarbeit und in der Methodenwoche am Schuljahresbeginn. (siehe Methodenkonzept)( Jede

Klasse vereinbart Klassenregeln. Die Schülersprecher besprechen am Schuljahresbeginn in den

Klassen die Schulhausregeln und schließen Vereinbarungen ab. Schülerdienste (Aufsichten und

Pausenpolizei) kontrollieren das Einhalten.

Alle Schüler, Eltern und Lehrer haben Rechte und Pflichten. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu

beteiligen.Unterstützt werden wir von unserem Schulträger, der Gemeinde Golzow, den

ortsansässigen Firmen, dem Verein Golzower für Golzow, dem Seniorenverein, der Arbeitsinitiative

Letschin, dem Kinderring Neuhardenberg als Träger der Freizeitbetreuung, der Polizeiinspektion

Strausberg und engagierten Eltern und Bürgern.

Schwerpunkt und unsere Stärken sehen wir in der musisch- ästhetischen Erziehung.

Musizieren ist der „Königsweg“ einer Erziehung, die fröhliche, gebildete und tätige Menschen auf

den Weg bringen will. Musizieren gibt Kindern in erster Linie die Chance, Musik mit allen Sinnen

und mit Freude lustvoll zu erleben. „Klasse- Musik für Brandenburg“ ist ein musikdidaktisches

Projekt, in das alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule eingebunden sind. Das ermöglicht

uns, in enger Kooperation mit der Musikschule Frankfurt/ Oder, im Musikunterricht nicht nur

Musik zu hören oder über Musik zu sprechen, sondern mit allen Kindern einer Klasse Musik zu

machen.

Wir vermitteln unseren Schülerinnen und Schülern die Nähe zur Natur und eine gesunde

Lebensweise.( Konzept „Gesunde Schule“ )

Leseförderung ist Schwerpunkt in allen Klassen und in allen Fächern. Jede Klasse hat eine

verlässliche Lesezeit von einer Wochenstunde. (siehe Lesekonzeption)

Binnendifferenzierung ist durchgängiges Unterrichtsprinzip.

Die Vorbereitung der Lernanfänger auf die Schulzeit erfolgt in Zusammenarbeit unserer Schule

mit der Integrationskita „ Schwalbennest“ Golzow und der Kita „ Zergenland“ Genschmar. Seit

2005 bereiten wir gemeinsam die Kinder auf die neue Umgebung und das Lernen in der Schule vor.

Wir haben unsere Ziele in unserem Kooperationsvertrag formuliert und arbeiten nach einem

gemeinsamen Orientierungsrahmen. Ein Kooperationskalender enthält unsere Aktivitäten. Die

künftigen Lernanfänger kommen dafür einmal wöchentlich in unsere Schule. Der Förderverein und

der AWO Bezirksverband Frankfurt/ Oder unterstützen das Projekt KIGS ( Kita-Grundschule)

finanziell.

Jede Klasse wird von einem Team von zwei bis drei Lehrkräften betreut, darunter dem Klassenleiter

und dem stellvertretenden Klassenleiter. Das hat den Vorteil, dass, auch im Krankheitsfall, die

Kinder immer eine vertraute Kontaktperson haben. Einmal im Verlauf der Grundschulzeit gibt es

einen Klassenleiterwechsel, meist beim Wechsel in die 4. Klasse.

Alle Menschen lernen unterschiedlich. Wir respektieren die verschiedenen Lerntypen und

unterrichten den Lernstoff auf vielerlei Weise und zwar möglichst ganzheitlich, mit Herz, Kopf und

Hand. Dabei ist die arbeiten auch fächerübergreifend mit Tages- und Wochenplänen, sowie in

Projekten.

Ebenso lernen wir Lehrkräfte voneinander und nutzen gegenseitige Hospitationen. Der kollegiale

Austausch erfolgt unter anderem in regelmäßig stattfindenden Dienstberatungen und

Fachkonferenzen. Alle Lehrkräfte bilden sich ständig weiter. Für die schulinterne Fortbildung

wählen wir Themen, die unseren Entwicklungsvorhaben und Schwerpunkten entsprechen, z.B.

Methodenvielfalt im Unterricht, Möglichkeiten der Binnendifferenzierung und der Umgang mit

Verhaltensauffälligkeiten und Autismus bei Kindern. (siehe Fortbildungskonzept)

Der Unterricht

Der Unterricht wird bei uns in jahrgangsbezogenen Klassen erteilt. Die Klassenfrequenz liegt bei

ca. Schülerinnen und Schülern. Der Klassenverband ist die wichtigste soziale Bezugsgröße für

unsere Schülerinnen und Schüler. Leistungsstarke und leistungsschwache Schüler sowie Schüler mit

Förderbedarfen sollen gemeinsam lernen.

Er findet zu einem Teil im klassischen Frontalunterricht statt. Gelenkte, lehrerzentrierte Phasen

wechseln mit freieren und handlungsorientierten Phasen ab. Darüber hinaus werden

Selbstständigkeit und eigenverantwortliches Lernen in offenen Unterrichtsformen, wie Lernen an

Stationen, Lerntheke, Wochenplan und Freiarbeitsphasen geübt. Um Lerndefizite auszugleichen,

erhalten Kinder der Jahrgangsstufen 2 bis 6 mit Teilleistungsschwäche ( besondere Schwierigkeiten

im Lesen, Schreiben und im Rechnen) eine Stunde pro Woche Lernförderung parallel zum

Unterricht. (siehe Förderkonzept = Schulentwicklungsvorhaben 2014/15)

Mit den Eltern beraten wir Hilfen und Lösungswege. Wenn nötig, werden Diagnoseverfahren und

Fachberatungen hinzu gezogen. Kinder mit festgestellten Förderbedarfen in den Bereichen geistige

Entwicklung, Sprache, emotionale - soziale Entwicklung werden im gemeinsamen Unterricht durch

unsere Sonderpädagogin gefördert.

Schüler mit besonderen Begabungen werden in Kooperation mit dem regionalen Gymnasium in

Mathematik und Englisch gefördert. Die Förderungen werden individuell mit den Eltern,

Gegebenenfalls werden Förderungen mit dem Zentrum für Begabtenförderung in Frankfurt (Oder)

abgesprochen. Frau Ostwald, ehemalige Fachlehrerin für Mathematik und Schulleiterin. Die

Förderung ist Bestandteil der Kooperation mit dem Verein „ Golzower für Golzow“.

Ab Klasse 5 wird der Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch

leistungsdifferenziert erteilt. Über die Verteilung der Stunden für die Leistungsdifferenzierung

entscheidet die Schulkonferenz.

Besondere Höhepunkte bilden unsere fächerübergreifenden Projekte. Am Ende des ersten

Halbjahres führen wir unser Projekt „ Fit durch den Winter“ durch. Durch zahlreiche Aktivitäten

soll den Kindern eine gesunde Lebenseinstellung und -führung nahegebracht werden. Unser

traditionelles Projekt „ Natur und Umwelt“ findet im zweiten Schulhalbjahr statt und stärkt bei den

Kindern ihre Verbundenheit zur Natur und dem Leben in unserer ländlichen und landwirtschaftlich

geprägten Region.

Um den Ausfall von Unterricht an unserer Schule auch weiterhin so gering wie möglich zu halten,

arbeiten wir mit einem Vertretungskonzept.

Den Unterricht ergänzen wir durch außerunterrichtliche Angebote. In vielen verschiedenen

Arbeitsgemeinschaften können die Kinder ihren Interessen nachgehen. Durch die

jahrgangsübergreifende Organisation erproben die Kinder ihre sozialen Kompetenzen.

Außerschulische Kooperationspartner helfen, die Bandbreite der Angebote zu bereichern.

Folgende Arbeitsgemeinschaften gibt es im Freizeitbereich:

AG Anzahl der Wochenstunden Moderator

Gitarre 1 Herr Mikolai ( Musikschule

Frankfurt/Oder)

Jung und Alt 1 Frau Klamke in Kooperation

mit Seniorenverein Golzow

Keyboard 1 Frau Thomas

Brandschutz 1 Herr Zich (FFW Golzow)

Puppenspiel 1 Frau Brauer

Sportspiele 5- 6 1 Frau Thiemeyer

Sportspiele 2- 3 1 Herr Krüger ( Kreis-Sportbund)

Tanzen 1 Frau Schwerdtner

( Musikschule Frankfurt/Oder)

Begabtenförderung Mathematik 1 Frau Ostwald

Polnisch 2 Frau Schihowska-Kepa

Kochen 1 Frau Rades ( Kinderring

Neuhardenberg)

 

3. WAS WOLLEN WIR?

„ Was bedeutet zähmen?“ „Etwas, das allzu sehr in Vergessenheit geraten

ist“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet „ Bindungen schaffen“

aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint- Exupery

Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder zu kompetenten, lebensfrohen und

verantwortlichen jungen Menschen heranwachsen.

 Wir wollen eine Schule sein, in der alle Kinder gleich und gerecht behandelt werden,

ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und ihrer körperlichen und geistigen Voraussetzungen.

 Wir wollen eine Schule sein, in der sich Kinder und alle an Schule Beteiligte wohl fühlen

und einen freundlichen und toleranten Umgang pflegen.

Wir wollen eine Schule sein, in der Regeln beachtet werden.

Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder gefördert werden.

Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder wichtige Bildungserfahrungen machen, ihre

Fähigkeiten und Begabungen entwickeln können.

Wir wollen eine Schule sein, in der Kinder erfahren, dass ihr Lernen hilfreich begleitet, ihre

Leistungen gerecht eingeschätzt und gewürdigt werden.

Wir wollen eine Schule sein, die ihre Maßstäbe ständig und selbstkritisch prüft.

Wir wollen eine Schule sein, die offen ist für neue Ideen, Kommunikation und Kooperation

mit anderen.

Wir wollen eine Schule sein, die Perspektiven entwickelt.

Wir wollen eine Schule sein, in der eine Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen

Akzeptanz zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern und Mitarbeitern

gelebt wird.

Wir wollen eine Schule sein, in der die Aufgaben innerhalb des Kollegiums gerecht verteilt

und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. (siehe Organigramm)

Wir wollen eine Schule sein, in der eine gute Kommunikationskultur nach innen und außen

herrscht.

Wir wollen eine Schule sein, in der Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen

erwerben, die ihnen ein lebenslanges Weiterlernen ermöglichen.

Klassenstufen 1 und 2

Fachkompetenzen:

Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse erwerben

Begegnungssprache Englisch kennenlernen

Sachkundliches Wissen erwerben

Wahlunterricht Polnisch ( Spotkanie: jahrgangsübergreifend) begegnen

fächerübergreifende Projekte mitgestalten

Instrumente der elementaren Musikpraxis handhaben

im Stuhlkreis erzählen

Texte vortragen und vorspielen

Zuhören (Vorlesestunden)

Merkhilfen/ Memotechniken aneignen

verschied. Medien nutzen (Medienkonzept)

Methodenkompetenzen:

verschiedene Arbeitstechniken anwenden

Einzel- und Partner- und Gruppenarbeit praktizieren

an Stationen lernen

Freiarbeit nutzen

Lernwege aneignen und anwenden

mit Sachbüchern umgehen

Textinformationen wiedergeben

Blattinhalte, Plakate gestalten

Personale Kompetenzen

Rhythmisierung des Schulalltages bewältigen

Selbstvertrauen erwerben

mit Misserfolgen umgehen

Arbeitsplatz gestalten

Aufgabenheft führen

Schulmaterialien in Ordnung halten

Portfolio gestalten

Verantwortlichkeiten ( Schülerdienste) übernehmen

Lernstand einschätzen

soziale Kompetenzen

Klassenregeln beachten

Empathie zeigen

Konfliktlösungen finden

Umgangsformen praktizieren

Klassenstufe ¾

Fachkompetenzen

Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse erwerben und anwenden

mit Sachbüchern umgehen

Sachaufgaben bewältigen

Lesestrategien und Lesetechniken zur Verbesserung der Lesefähigkeiten nutzen

instrumentale Fähigkeiten ( Gitarenklasse) erwerben

Verkehrserziehung

Radfahrpass ablegen

selbständige Aufgabenanalyse vornehmen

sinnerfassend Lesen

Lern- und Übungstechniken einüben

Klassen- und Verhaltensregeln praktizieren

Hefte- und Arbeitsmaterialien führen

Arbeitsplatz und Lernort gestalten

fächerübergreifende Projekte ( Weihnachten,Fit durch den Winter, Natur und Umwelt)

mitgestalten

Schwimmlager

Mediennutzung ( Nachschlagewerke, verstärkt Computerkabinett)

Methodenkompetenzen

Weiterentwicklung der Einzel, Partner und Gruppenarbeit

an Lernstationen arbeiten

Gelerntes präsentieren ( Gedichte, Texte, kurze Referate)

Plakate gestalten

Bücher vorstellen

Methodenvielfalt erwerben und anwenden

personale Kompetenzen

in Gremien mitarbeiten

in Arbeitsgemeinschaften tätig sein

Schulfeste mitgestalten

Lernstand diagnostizieren

Soziale Kompetenzen

an fächerübergreifenden Projekten teilnehmen

Klassen-, Pausen- und Gesprächsregeln

Klassendienste, Objektpflege („ Grüne Schule“) übernehmen

Gewalt als Konfliktlosung vermeiden

Portfolio führen

Klassenstufe 5/6

Fachkompetenzen

Fachunterricht

Arbeit in leistungsdifferenzierten Lerngruppen

Teilungsunterricht in WAT, Schulgartenprojekt „ Grüne Schule“

experimentelles Arbeiten

regelmäßige Referate und Präsentationen im Unterricht und innerhalb der

fächerübergreifenden Projekte

verantwortungsvoller Umgang mit Medien ( Printmedien, elektronische M.)

Festigung der Lesestrategien

Analyse- und Hypothesetätigkeiten( Schwerpunkt: Mathematik, Sprachen.

Gesellschaftswissenschaften)

Daten strukturieren, auswerten ( Schwerpunkt: Mathematik, Naturwissenschaften,

Gesellschaftswissenschaften)

Kreativität entwickeln ( Schwerpunkt: Kunst, Musik)

Vorgänge beobachten, beschreiben ( Natur- und Gesellschaftswissenschaften)

gesundes Körperbewusstsein entwickeln ( Biologie, Sport)

Methodenkompetenzen

verstärkt ektronische Medien verantworttungsbewusst nutzen

Methodenvielfalt lernen und anwenden

Methodenwoche

Personale Kompetenzen

Mitwirkung in Gremien (Schülervertretung, Schulkonferenz)

Klassendienste

Lernstand diagnostizieren ( Onlinediagnose)

Nutzen eines breit gefächerten Arbeitsgemeinschaftsangebotes

Soziale Kompetenzen

Mitwirkung in der Schülervertretung

Ordnungsschüler

Klassendienste

AG Jung und Alt

„Pausenpolizei“

Teilnahme an schulischen und regionalen Wettkämpfen und Leistungsvergleichen